Fotomarathon Berlin

Was habe ich mir denn da angetan?

Neulich Abend, kurz vor dem Einschlafen noch mal schnell im Internet gesurft. Auf der Foto Hits News Seite ein Link zum Fotomarathon Berlin. Einen Fotomarathon wollte ich doch schon immer mal machen, hatte es aber aus den Augen verloren.

 

 

Um was geht es denn da?

In einer vorgegebenen Zeit eine Anzahl an fotografischen Themenstellungen zu fotografieren.
Die Dauer des Fotomarthon Berlin ist 12h, es werden also auch 12 Themen ausgegeben, ein Thema pro Stunde.
Gesehen, gedacht, getan. Kurzentschlossen melde ich mich an.
Am Fotomarathon Wochenende (10/11.6.2017) fahre ich nach Berlin und bin rechtzeitig zum Startschuss da.
Die Organisation für die Teilnehmer ist einfach.
Alle Teilnehmer treffen sich am Startpunkt, hier erfolgt auch die Ausgabe der Startnummer und die Bekanntgabe  der ersten Fotomarathon Themen bis zum ersten Treffen nach 4 Stunden. Alle Teilnehmer sind schon sehr darauf gespannt.

Das Thema des Fotomaraton Berlin ´s 2017

lautet „Alles fließt“ als Hauptthema und 12 einzelne Aufgaben (s. u.).

Die Regeln sind einfach und schnell erklärt:

Die Themen sind in der Reihenfolge der Aufgabenstellung und ohne Nachbearbeitung am Ende der Foto Challenge abzugeben.
Auf dem ersten Bild muss die Startnummer zu erkennen sein.

Los geht´s.

Doch zuerst ein paar Tipps und Gedanken zur Strategie

1. Mach Dir Gedanken wie Du den Rahmen der 12 Bilder gestalten willst, schaffst Du es einen „roten Faden“ zu finden der sich durch alle Bilder durchzieht?
2. In meinem Fall habe ich beschlossen alle Bilder in SW zu machen, da ich den Farbunterschied von Bild zu Bild vermeiden wollte. Also in der Kamera den Farbstil, also in meinem Fall Monochrom einstellen.
3. In meiner Fototasche hatte ich Playmobil Figuren dabei. Eine Playmobil Familie, die ich in jedes Bild einbauen wollte, zumindest war das der Plan.

Gelungen ist es mir in Bild 001 und 009


4.Ich wollte auf jedem Bild eine Berliner Sehenswürdigkeit haben.
5.Im Team, zu zweit oder mehr, macht es sicherlich auch Spaß, da die Kreativität für die Motive und deren Umsetzung steigt.
6. Zumindest bei diesem, meinem ersten Mal , war ich unter starkem Zeitdruck in der vorgegebenen Zeit die Bilder zu schaffen, und dann auch noch auszuwählen.
7. Natürlich waren alle Batterien aufgeladen, und ausreichend leere Speicherkarten hatte ich auch dabei, ebenso Blitz und Stativ, alles im großen und schweren Fotorucksack.

Bevor ich loslief musste ich erstmal eine kleine Ortskunde (Google maps) machen und sehen wo denn der nächste Treffpunkt ist. Da wollte ich nun „langsam hinwandern.“

Was habe ich gelernt bzw. hat mir Spaß gemacht?

• Der Kontakt mit den Menschen die ich, oder die mich angesprochen haben.
• Mit dem Verweis auf die Startnummer und den Fotomarathon lassen sich Leute leichter ansprechen und sind auch bereit Dir zu helfen.
• Die Stadt mit anderen Augen sehen, abseits der Touri-Highlights.
• 12 Stunden sind sehr, sehr anstrengend, danach brauch ich erstmal einen Tag Ruhe.
• Leider konnte ich meinen geplanten roten Faden nicht durchziehen, habe aber versucht auf jedem Bild etwas mit Wasser darzustellen, auch wenn etwas abstrakt gedacht werden muss.

Doch nun zu den Aufgaben und deren Umsetzung, urteilt selbst:

001 Am Anfang war das Wasser
002 Aus der Mitte entspringt ein Fluss
003 Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
004 Ich will wieder an die Nordsee
—Erster Zwischenstopp 13:00—
005 Hinterm Horizont gehts weiter
006 Purple Rain in Wedding
007 Venus aus der Panke
008 Badekur
—Zweiter Zwischenstopp 17:00—
009 Früher war mehr Meer
010 mein Haus am See
011 Wasser im Wandel
012 was wollen wir trinken_ so ein Durst
—Bilderabgabe: 21:00—